Logbuch 2008

2008 Kanaren - Kapverden - Guadeloupe - Antigua - Sint Maarten - St. Martin - Nevis - Montserrat - Antigua - Guadeloupe - Dominica - Martinique - St. Lucia - St. Vincent - Bequia - Canouan - Tobago Cays - Mayreau - Union Island - St. Vincent - Bequia - Grenada - Trinidad - Tobago - Grenada - Bonaire - Curacao - Aruba - Kolumbien - Panama

 

03. 01.08 Playa Blanca (Lanzarote) - Gran Tarajal (Fuerteventura)
Nachdem wir nun die letzten Wochen Lanzarote - sowohl von der Küste als auch von Land aus - sehr gründlich erkundet haben, wollen wir jetzt weiter.
Wir haben Sylvester und Neujahr mit neu gefundenen Freunden gefeiert und heute werden kurz nach Tagesanbruch Segel gesetzt. Es sieht nach Regen aus und es weht ganz schön, aber wir fahren dem schlechten Wetter davon. Unterwegs klart es auf, wir haben wieder Begleitung von einer ganzen Schule von Delphinen und am frühen Nachmittag kommen wir in Gran Tarajal an.

05. 01. 08 Gran Tarajal - Morro Jable (Fuerteventura)
Nachdem es gestern den ganzen Tag viel und sehr böigen Wind gab, haben wir uns entschlossen, erst heute weiterzusegeln.
Bis nach Morro Jable sind es nur ca. 20 Seemeilen und wir haben die Strecke gemütlich segelnd zwischen Frühstück und Mittagessen geschafft. Wieder mit Begleitung von Delphinen, es begeistert uns immer noch.

06. 01. 08 Morro Jable - Las Palmas (Gran Canaria)
Nach unseren Wetterinformationen ist sehr wenig Wind angesagt für heute. Da unsere Belena aber auch bei sehr wenig Wind gut segelt, fahren wir trotzdem los.
Die ersten Meilen müssen wir motoren, es ist noch sehr früh und morgens schläft der Wind oft noch :-) Außerdem steht noch eine sehr hohe Nordwest-Dünung von schweren Stürmen im Norden, die die ersten Meilen nicht sehr angenehm machen.
Dann aber wird das Wasser tiefer (Dünung lässt nach und der Wind weht beständiger (5 - 10 kn) und wir können segeln (auch 5 - 10 kn).
Am frühen Nachmittag kommen wir in Las Palmas an und gehen vor Anker. Hier ist jetzt richtig viel Platz, nachdem die meisten Jachten schon über den Atlantik in die Karibik gesegelt sind.
Wir werden hier einige Zeit bleiben, da auch wir uns für die Atlantiküberquerung hier vorbereiten wollen.

16. 01. 08 Las Palmas - Puerto Mogan
Nachdem sämtliche touristische Bedürfnisse befriedigt sind und das Sightseeing-Programm für Gran Canaria abgeschlossen ist, geht es heute wieder los. Aber nicht weit! Bei starken achterlichen Winden fliegen wir nur so um die Südostecke von Gran Canaria herum und ankern schon am frühen Nachmittag in der Bucht vor Puerto Mogan. Jetzt im Januar gibt es nicht mehr so viele Ausflugsboote, die den an sich sehr idyllischen Ankerplatz sonst sehr unruhig machten und so geniessen wir fast alleine diesen spektakulären Spot vor der Steilküste.

17. 01. 08 Puerto Mogan - Pta. Montaña Roja (Teneriffa)
Da für heute 5 Windstärken angesagt sind, wollen wir heute an die Südostecke von Teneriffa segeln. Leider lässt der Wind lange auf sich warten und wir müssen ein ganzes Stück motoren. Nach etwa einem Drittel der Distanz setzt endlich der Wind ein und wird immer stärker.
So wird es also doch noch ein schöner Segeltag, sogar noch mit Delphinbegleitung. Wir ankern in der Bucht von Las Tejitas und teilen uns die Bucht nur mit ein paar Kite-Surfern. Obwohl der Flughafen zum Spucken nah ist, hören wir kein einziges Flugzeug, da der Wind selbst hier am Ankerplatz mit über 30 Knoten weht!

18. 01. 08 Pta. Montaña Roja - Marina San Miguel
Für die nächsten Tage ist starker Wind aus Südost angesagt, daher können wir nicht mehr sicher an diesem Ankerplatz bleiben und verholen uns ein paar Meilen nach Westen in die Marina San Miguel.

22. 01. 08 Marina San Miguel - Marina San Sebastian (La Gomera)
Der Kalima weht weiterhin aus Ostsüdost und bringt sehr viel Sand aus der Sahara mit sich. Durch die eingeschränkten Sichtverhältnisse waren die Segelbedingungen in den letzten Tagen nicht günstig. Dafür war aber Zeit für Sightseeing :-).
Heute sind 5 Bf. aus Ost angesagt. Wir legen ab, setzen die Genua, aber mit Verlassen der Marina nimmt der Wind ständig zu. Bei zum Teil 8 Windstärken segeln wir mit 15 Knoten Richtung Gomera. Aber bei achterlichen Winden ist das ja kein Problem.
Am frühen Nachmittag machen wir in der Marina San Sebastian fest und befreien Belena diesmal nicht nur von Salz, sondern auch von Sand aus Afrika.

02. 02. 08 - 07. 02. 08 Marina San Sebastian - Palmeira/Sal (Kapverden)
Unter lautem Abschiedsgehupe der anderen Segler laufen wir gegen Mittag aus der Marina San Sebastian aus. Nachdem wir die Beschleunigungszone passiert haben, ist der Wind erstmal weg. Da aber der Wetterbericht Wind südlich der Kanaren vorhersagt, motoren wir ein Stück um flott dorthin zu kommen. Wir sehen eine Schule Grindwale, die wohl bei Gomera stationär sind. Nach zwei Stunden kommt endlich Wind und verlässt uns auch nicht mehr bis zu den Kapverden. Meistens haben wir 3 - 4 Bf., manchmal auch 5 Bf. und einige Male weht der Wind nachts schwächer. Aber bei 4 kn Wind läuft Belena immer noch 2,5 kn. Am 5. 2. 08 rechnet unser Bordcomputer aus, dass wir am 6. 2. 08 am späten Abend auf Sal ankommen. Dies gilt aber nur, wenn der Wind nicht schwächer wird. Wir wollen kein Risiko eingehen und da wir nachts keine unbekannte Bucht anlaufen möchten, entschliessen wir uns, zu "bremsen". Um geringere Geschwindigkeit zu laufen, reffen wir die Segel mehr als notwendig und erreichen so, dass wir morgens am 7. 2. 08  nach 819 Seemeilen, die Bucht von Palmeira auf Sal erreichen.

12. 02. 08 Palmeira/Sal - Carrical/Sao Nicolao
Nach einigen Tagen Erholung und Erkundung der Insel Sal möchten wir weiter. Nach dem Frühstück segeln wir mit schönem 4 - 5er Nordostpassat gemütlich zur knapp 70 sm entfernten Insel Sao Nicolao. Unterwegs sehen wir wieder Grindwale und auch jede Menge Delphine. Am frühen Nachmittag werfen wir Anker vor Carrical, einem kleinen verschlafenen Örtchen im Osten von Sao Nicolao. Kurz bevor der Anker fällt, sehen wir einen riesigen Wal, der vor uns bläst und dann abtaucht. Dabei ist die grosse Heckflosse gut zu sehen, aber leider bin ich zu langsam mit dem Fotoapparat.
Hier vor Carrical gefällt es uns so gut, dass wir erst am übernächsten Tag weitersegeln.

14. 02. 08 Carrical - Tarrafal
Bis nach Tarrafal sind es nur 25 Seemeilen und wir segeln erstmal gemütlich los. Dann legt der Wind aber zu und wir binden das 2. Reff ins Gross ein. Nach Rundung des Südkaps von Sao Nicolao ist dann der Wind wie abgeschnitten und wir motoren die letzten Meilen in die Bucht vor Tarrafal.

19. 02. 08 Tarrafal - Sta. Luzia
Wir haben schöne Tage in Tarrafal verbracht. Zusammen mit dem Trans-Ocean-Stützpunktleiter (wie auch schon auf Sal) haben wir die Insel erkundet. Landschaft und Natur sind spektakulär, die Menschen arm, aber sehr freundlich. Wir haben überall nur nette Leute getroffen und was hatten wir vorher für Schauermärchen über die Kapverden gehört.
Jetzt wollen wir noch einen kleinen Abstecher auf die unbewohnte Insel Sta. Luzia vor Sao Vicente machen. Zwischen den Inseln weht der Wind mit teilweise bis zu 8 Windstärken. Wir laufen am Wind und haben das 3. Reff im Gross eingebunden und fahren mit der Sturmfock (7qm). Das hätten wir nicht gedacht, dass wir die in diesen Breiten noch aus dem Segelsack holen müssen.
Nach einer flotten Passage ankern wir in einer schönen Bucht im Westen der Insel. Leider weht auch der Wind am Ankerplatz mit bis zu 8 Windstärken und wir haben eine unruhige Nacht.

20. 02. 08 Aufbruch über den Atlantik

Eigentlich wollten wir hier auf Sta. Luzia einige Tauchgänge machen, aber bei dem starken Wind bleiben wir lieber an Bord. Im Laufe des Tages entscheiden wir uns, heute noch Ankerauf zu gehen und gegen Abend sind wir schon unterwegs Richtung Karibik.

20. 02. 08 - 02. 03. 08 Atlantiktörn
Der Atlantiktörn von den Kapverden nach Marie Galante/Guadeloupe mit 2185sm hat etwas mehr als 10 Tage gedauert. Wir hätten es auch unter 10 Tagen schaffen können, aber wir hatten immer auf Sicherheit runtergerefft. Belena läuft aber auch gerefft wie Sau.
Passatbedingungen hatten wir nur selten. Anfangs liefen wir tagelang mit gerefftem Groß und Genua auf Halbwindkurs bzw. raumschots. Dabei kamen wir mit Etmalen von teilweise über 220 sm gut voran. Allerdings beschleunigte Belena dabei derart, das der scheinbare Wind oft leicht vorlich einfiel und das Deck entsprechend nass war.
Nach einem Drittel der Strecke konnten wir Vormwind segeln. Aber nach nur einen halben Tag musste unser 170qm asymetrischer Spinnacker wieder runter. Dann legte der Wind zu, es wurde zu böig, und wir liefen hauptsächlich mit zwei Genuas, die über die Mittschiffklampen nach aussen geschotet waren.
Die Windvorhersagen zeigten meistens 15-20kn und auch mal 25kn aus NE oder ENE. Aber wir hatten oft über 25kn und auch lange Phasen mit 30kn Wind. Wenn man dann mit 10-15kn vor riesigen von achtern anrollenden Wellenbergen abläuft bzw. dahinsurft, dann ist das sehr spannend und man hofft, dass der Autopilot das alles mitmacht!!! Ohne Autopilot wäre es eine Katastrophe für uns geworden. Dann hätten wir von Hand steuern müssen und das ist für nur zwei Leute ganz schön anstrengend.
Das Hauptproblem waren die sehr häufigen Squalls, Regenfronten bis 40kn Wind. Das bedeutete dann jedesmal mindestens eine Genua bergen und dann genau vorm Wind ablaufen. Wenn alle Segel unten waren, liefen wir nur mit dem Mast noch 5-6kn in diesen Böen, die manchmal 10 - 20 Minuten anhielten.
Insbesondere nachts waren die Squalls manchmal schwer auszumachen. Am Anfang hatten wir noch mondhelle Nächte, dann aber waren die meiste Zeit der Nacht nur Sterne zu sehen. An Steuerbord der grosse Wagen, an Backbord das Kreuz des Südens und über uns Orion, um nur einige zu nennen.  
Einmal sahen wir einen großen Pottwal auf Gegenkurs. Kurz vorm Boot tauchte er dann ab und zeigte uns seine gigantische Heckflosse. Beeindruckend!!!                                                                                                                                                             Tagsüber haben wir immer geangelt. Der schönste Fang war eine 90 cm lange Goldmakrele, die anschliessend unsere Bäuche und den Tiefkühler füllte.
Am Sonntag liefen wir nicht wie Kolumbus in Dominica, sondern auf Marie Galante/Guadeloupe ein. Nachdem der Anker fest im Sand hielt, köpften wir eine Pulle Sekt. Später gab´s dann noch Thunfisch zum Abendessen, den wir kurz vor Landfall aus dem Bach gezogen hatten.
Morgen schauen wir uns etwas auf der Insel um und dann geht´s weiter.

04. 03. 08 - 09. 03. 08 Marie Galante/Guadeloupe - Engish Harbour/Antigua
Die Insel Marie Galante ist nicht sehr gross und nachdem wir uns umgesehen haben und einige Einkäufe gemacht haben, ging´s wieder weiter. Wir suchten uns einen schönen Ankerplatz in der Petit Anse vor Terre de Haut. Dies ist eine der Iles des Saintes.
Ausser relaxen war in den letzten Tagen eigentlich nichts angesagt. Von den Saintes wollten wir aber weiter nach Norden und ankerten schliesslich in einer Bucht bei Pigeon Island. Dann ging´s weiter nach Deshaies, im Norden des Westzipfels von Guadeloupe. Dort war unser Absprunghafen um nach Antigua zu segeln. Wir haben uns einen Tag mit etwas weniger Wind ausgesucht, damit wir die 45 sm bis English Harbour nicht voll gegenan segeln mussten. So hatten wir 15 kn Wind und segelten hoch am Wind, aber unter angenehmen Bedingungen nach Antigua. Belena segelte trotzdem recht flott und wir waren nach etwa 5 Stunden in der Freemans Bay bei English Harbour..

12. 03. 08 - 27. 03. 08 English Harbour/Antigua - Simpson Lagoon/Sint Maarten
Nach einigen Tagen in der wirklich schönen Bucht vor English Harbour wollen wir auch noch andere Ankerplätze von Antigua erkunden. Wir segeln entlang der Süd- und Westküste und schauen uns verschiedene Buchten an. Auch im Norden zwischen zahlreichen Riffen im klaren Wasser werfen wir Anker in weissen Sand. Einmal sahen wir sogar Delphine am Ankerplatz. Einige unserer Stationen sind Jolly Harbour und Long Island im Nordosten.
Natürlich lassen wir auch Barbuda nicht aus. Der Sand ist hier tatsächlich rosa und es gibt endlose Strände. Laut Hafenhandbuch soll die Navigation dort nicht ganz einfach sein. Es gibt zahlreiche Riffs und die Vermessung ist, wie so oft in der Karibik, uralt. Aber mit gutem Sonnenstand sind alle Riffe gut zu erkennen und wir ankern einige Tage vor Barbuda.
Danach wollen wir weiter nach Sint Maarten. Vorher machen wir aber noch einen Stop bei der Ile Fourche, die zu St. Barths gehört. Auf dem Weg dorthin schwimmt dicht neben uns ein großer Buckelwal. Die Delphine lassen aber auch nicht lange auf sich warten. Die Insel ist ein Marine Park und wir sehen sogar eine Schildkröte beim Schnorcheln.
Von hier ist es nur ein kurzes Stück bis Sint Maarten. Wir ankern erst in der Simpson Bay und gehen nach Öffnung der Brücke in die geschützte Simpson Lagoon.
Hier wollen wir wieder einige Zeit verweilen.

09. 04. 08 Simpson Lagoon - Marigot Bay/St. Martin
Heute verholen wir uns aus der Simpson Lagoon in die Marigot Bay. Wir hatten schon vor ein paar Tagen von der niederländischen auf die französische Seite der Simpson Lagoon gewechselt. Die Insel ist ja zweigeteilt: im Süden Sint Maarten, was zu den Netherlands Antilles gehört und im Norden St. Martin, was zu den French West Indies zählt.
Das Wasser in der Lagune ist natürlich nicht so sauber und der ständige Flugzeuglärm muss auch nicht sein, also geht´s heute nach draussen, wieder in türkisblaues Wasser.
Das Passieren der Brücke war etwas spannend, da die Brücke nur etwas über 10 m breit ist und unsere Belena über 8 m breit ist. Sogar der Brückenwärter hat sein Häuschen verlassen und hat sich das genau angeschaut. Er hatte wohl Angst um seine Brückenpfeiler!
Endlich wieder im schönen Wasser, begrüsst uns auch gleich eine Schildkröte, die wohl dort wohnt und die wir in den nächsten Tagen immer wieder mal sehen.

12. 04. 08 Marigot Bay/St. Martin - Charlestown/Nevis
Weiter nach Süden! Zwar hoch am Wind, aber Belena läuft wie`s Lottchen und wir schaffen die über 70 sm bis Nevis locker bis nachmittags.

13. 04. 08 Charlestown/Nevis - Little Bay/Montserrat
Es ist heute eigentlich wenig Wind vorausgesagt und wir wollen gemütlich erstmal bis Zum Felsbrocken Redonda und dann nach der Mittagspause weiter nach Montserrat. Aber es kommt anders!

Erstens ist es viel windiger, statt 4 Windstärken weht es tatsächlich mit 7 Windstärken und in Böen sogar bis 8 Windstärken und zweitens fangen wir uns zweimal Fischerbojen ein, die sich um beide Propeller wickelten. Bei dem Seegang waren sie nicht vorher zu sehen. Wir mussten die Fahrt aus dem Schiff nehmen und Benno musste jedesmal ins Wasser springen um sie loszuschneiden.
Dadurch haben wir natürlich viel Weg nach Luv wieder verloren und konnten schliesslich Redonda nicht mehr so ohne weiteres anliegen.
Na ja, bei den Bedingungen wäre es auch dort kein sicherer Ankerplatz gewesen.
So segeln wir hoch am Wind weiter und kommen pünktlich zum Mittagessen in Montserrat an.

15. 04. 08 Little Bay/Montserrat - St. John´s/Antigua
Nach einer sehr interessanten Tour über Montserrat brechen wir heute wieder auf. Es geht wieder nach Antigua. Wir laufen nach St. John´s, der Hauptstadt um dort einzuklarieren. Dort ist man aber nur auf die Abfertigung von Kreuzfahrtschiffen oder ähnlich großen Schiffen eingestellt. Die Abfertigung ist uns dort zu kompliziert und wir verschieben das Einklarieren auf morgen.

16. 04. 08 St. John´s - Jolly Harbour
Wir gehen gleich morgens ankerauf und segeln die paar Meilen nach Jolly Harbour. Hier geht das Einklarieren problemlos und es gibt hier auch einen schönen Supermarkt, den man bequem erreichen kann. Ausserdem bietet die Ankerbucht hier viel schöneres Wasser. Wir sehen auch hier wieder grosse Schildkröten am Ankerplatz. Wir hätten nicht erwartet, dass es hier so viele Schildkröten gibt.

18. 04. 08 Jolly Harbour - Falmouth Harbour
Heute geht´s nur ein Stückchen weiter in den Süden nach Falmouth Harbour. Hier findet zur Zeit die Antigua Classic Yacht Regatta statt und wir legen uns an eine Stelle, wo die Yachten täglich an uns vorbeiflanieren. Es ist ein Riesenspektakel, wobei die Classic sich meist nur auf den Riss der Rümpfe beschränkt. Viele haben Carbonmasten und Kevlarsegel und dazu alles mögliche an modernem Equipment. Das Ganze wird dann von einer vielköpfigen Crew bedient. Man segelt spät morgens raus, kreuzt etwas hin und her und kurz nach Mittag kommen die ersten Yachten schon wieder in den Hafen. Alles nach dem Motto: Sehen und gesehen werden. Und dann feiern die Crews natürlich Party mit sehr viel Bier und Rum usw...

Wir jedenfalls schauen uns alles an und lassen es uns gut gehen.

26. 04. 08 Falmouth Harbour/Antigua - Deshaies/Guadeloupe
Die nächste Regatta steht schon wieder kurz bevor, doch wir haben jetzt genug davon gehabt und wollen weiter.
Der Wind weht mal ausnahmsweise nicht aus Südost und wir können hoch am Wind nach Guadeloupe segeln.
Wir haben hier in der Karibik bisher selten Wind aus Nordost erlebt, so wie er laut Lehrbuch eigentlich wehen sollte.
Aber was soll´s. So segeln wir eben hoch am Wind nach Süden, auf Belena bleibt auch unter diesen Bedingungen alles an seinem Platz stehen.
Wir sind wie immer recht flott unterwegs und nach ein paar Stunden werfen wir Anker vor Deshaies.

30. 04. 08 Deshaies - Bucht vor Malendure
Wir hatten hier ein paar schöne Tage, darunter eine sehr interessante Fahrt mit dem öffentlichen Bus nach Pointe á Pitre. Das Busfahren macht hier viel mehr Spaß als in Deutschland.

Heute wollen wir nur ein paar Meilen weiter südlich. Der Bucht von Malendure ist Pigeon Island vorgelagert. Eine kleine Insel, eigentlich mehr ein grösserer Felsbrocken, der zum Marine Park erklärt wurde.

01. 05. 08 Malendure - Bourg des Saintes
Der Tauchgang in dem Jacques Cousteau Marine Park war zwar sehr schön, doch es gibt hier mehrere Tauchschulen und uns ist hier zu viel Tauchbetrieb. Ausserdem machen die Tauchboote, die ständig an uns vorbeifahren, den Ankerplatz auch nicht idyllischer.
Also weiter!
Es ist wenig Wind und wir müssen leider den Motor eine Weile mitlaufen lassen. Als wir aus der Landabdeckung von Guadeloupe heraus sind, ist aber genug Wind für Belena und wir können segeln.
Wir gleiten gemütlich bis zur Insel Terre de Haut, der Hauptinsel der Iles des Saintes, wo wir vor der Stadt den Anker fallen lassen.

02. 05. 08 Bourg des Saintes - Baie de Marigot
Nachdem wir das kleine Städtchen und auch die Umgebung erkundet haben, wollen wir uns noch eine andere Bucht ansehen.
Diese Bucht ist wohl nicht immer günstig zum Ankern, wie uns einige Wracks zeigen, aber wir haben gute Bedingungen und sind alleine in der Bucht.
Beim Landgang sehen wir Kolibris und auch Iguanas. Hier ist die Welt wohl noch in Ordnung.

03. 05. 08 Iles des Saintes - Rupert Bay/Dominica
Nachdem der Wetterbericht ab morgen wieder Wind aus mehr südlicher Richtung vorhersagt, entscheiden wir uns spontan, nach dem Frühstück, nach Dominica zu segeln.
Es wehte nur mit 4 - 6 kn aus Ost, aber für Belena reicht es. Wir laufen mit Vollzeug nach Dominca und sind nachmittags schon in der Rupert Bay.
Wir ankern vor einem sehr schönen, palmenbewachsenen Sandstrand.

04. 05. 08 Rupert Bay - Ste. Pierre/Martinique
Heute stehen wir etwas früher auf als sonst, wir wollen ja bis Martinique. Es ist wieder wenig Wind und wir müssen wieder motoren, bis wir aus dem Lee von Dominica raus sind. Dann aber wird gesegelt. Es läuft ganz gut bis kurz vor Martinique. Dort hängt über den Bergen ein riesiger Squall  und plötzlich haben wir 20 kn Wind aus Süden, also voll auf die Nase.
Segeln macht so keinen Sinn mehr und es ist ja auch nur noch ein kurzes Stück bis Ste. Pierre.

06. 05. 08 - 08. 05. 08 Ste. Pierre - Fort de France - Grande Anse d´Arlet
Wir werden längere Zeit hier in Martinique bleiben. Wir finden, es ist eine der schönsten Inseln der Karibik. Wir wollen an vielen verschiedene Ankerplätzen liegen und auch nicht das Landesinnere aus Acht lassen.
Von Zeit zu Zeit werden wir wieder berichten.

11. 06. 08 Grande Anse d`Arlet - Rodney Bay (St. Lucia)
Ja, Martinique war sehr schön, aber nun geht es wieder weiter. Wir haben mit dem Mietauto die Insel unsicher gemacht und waren auch an verschiedenen Ankerplätzen, sind aber letztendlich wieder zurück in die Grande Anse d´Arlet. Hier fanden wir es am schönsten. Das Wasser war hier sehr klar und man konnte selbst auf einer Wassertiefe von 10 m noch einen Seestern deutlich sehen.

Leider können wir nicht, wie ursprünglich geplant, nach Barbados. Der Wind weht meistens aus südöstlicher Richtung, also genau dorther, wo wir hin wollen. Wir halten es da lieber gemäß dem alten englischen Spruch: "Gentlemen, never go windward!" So oder so ähnlich. :-)
Also geht es erstmal nach St. Lucia. Wir segeln gemütlich nach dem Frühstück los und sind auch schon zum Mittagessen in der Rodney Bay.
Innerhalb der Bay wird kräftig gebaggert und es wird die Marina sehr großzügig erweitert, sodass die Einfahrt in die Lagune zur Zeit verboten ist. Macht aber nichts, draußen ist das Wasser auch viel schöner.
Mal sehen, was uns hier erwartet.

16. 06. 08 Rodney Bay - Vieux Fort
Nach Einkäufen und Ausflügen mit dem Bus geht es heute wieder weiter. Schließlich wollen wir zügig nach Süden, um uns vor eventuellen Hurrikans in Sicherheit zu bringen.

Deshalb gehen wir direkt nach Vieux Fort im Süden, da wir von da einen tollen Absprung nach St. Vincent haben. Außerdem ist dies einer der wenigen Orte, die wir noch nicht mit dem Boot besucht haben. Der Ort ist noch sehr ursprünglich und wir haben keinen einzigen Touristen dort gesehen. Auch waren wir das einzige Segelboot in der Bucht. Na ja, die meisten fahren wohl vorbei, da es seglerisch nicht ganz einfach zu erreichen ist. Meist hat man Wind auf die Nase und das dann auch noch kräftig.
Morgen geht es dann weiter nach St. Vincent.

17. 06. 08 Vieux Fort (St. Lucia) - Barrouallie (St. Vincent)
Dafür, dass Vieux Fort so schwierig zu erreichen ist, wird man beim Weitersegeln belohnt, da man anschliessend auf dem Weg nach St. Vincent einen schönen Raumschotskurs halten kann.

Das ist Belenas Lieblingskurs und wir liefen heute wieder Geschwindigkeiten von über 15 kn.
Nach weniger als 4 Stunden haben wir rechtzeitig zum Mittagessen unsere Ankerbucht erreicht. Anschließend sind wir dann mit dem Dingi zum Einklarieren nach Wallilabou gefahren, die Filmkulisse für "Fluch der Karibik" mit Jonny Depp.
Der Tag klingt aus mit Freunden, die neben uns hier in Barrouallie ankern.

18. 06. 08 Barrouallie - Admiralty Bay (Bequia)
Nachdem wir uns etwas die Umgebung angeschaut haben, beschließen wir, doch noch heute nach Bequia zu segeln. Es sind ja nur ein paar Meilen und da eine Tropical Wave kommen soll, liegen wir dort besser.
Zur Info: Die Wetterinformationen, die wir hier haben, sind sehr gut. Vom National Hurricane Center in Miami bekommen wir genaue Details, was sich wo abspielt, was für die Entwicklung eines Hurrikans bedeutsam sein könnte.
Bei einer Tropical Wave handelt es sich um eine Passatstörung, aus der schließlich ein Hurrikan entstehen kann, wenn alle Bedingungen erfüllt sind.
Aber für die nächsten 48 Stunden ist kein Hurrikan angesagt.
Hier in Bequia liegen wir sehr idyllisch direkt am schönen Palmenstrand und es gibt hier auch wieder Schildkröten im Wasser.

26. 06. 08 Admiralty Bay - Charlestown Bay (Canouan)
Bequia hat uns sehr gut gefallen. Außer dem schönen Ankerplatz gibt es hier auch interessante Stellen zum Tauchen und die Versorgungslage im Ort ist ebenfalls gut. Obwohl jetzt Nebensaison ist, merkt man doch, dass man hier auf Touristen eingestellt. Ist ja nicht unbedingt ein Nachteil, jedenfalls die Kneipen und Restaurants sind ganz nett.
Aber irgendwann geht's halt weiter. Wir segeln etwa 20 Seemeilen weiter nach Süden zur nächsten Insel.
Hier in Canouan ist es weit weniger touristisch. Es gibt zwar einige Hotels, aber der Ort ist noch sehr ursprünglich geblieben.
Wir genießen die Ruhe und gehen hier einige Male tauchen.

30. 06. 08 South Glossy Bay (Canouan) - Tobago Cays
Gestern sind wir gerade mal um die Ecke in eine andere Bucht auf Canouan gefahren. Die Bucht ist etwas unruhiger, da sie nur durch ein Riff geschützt ist.

Hier liegt man noch einsamer, da es doch den meisten anderen Booten zu rollig ist.
Heute haben wir einen kurzen Schlag zu den Tobago Cays gemacht. Das ist eine Gruppe von kleinen, unbewohnten Inselchen, umgeben von Wasser, welches in den schönsten Tönen von Blau über Türkis bis Grün schillert.
Wir sind schon oft hier gewesen und der Platz hat nichts von seiner Faszination verloren.
Leider darf man nicht mehr auf eigene Faust tauchen, aber das Schnorcheln hat auch seinen Reiz. Einmal sieht Benno 10 Schildkröten.

01. 07. 08 Tobago Cays - Salt Whistle Bay (Mayreau)
Wir verlegen uns gerade mal 2 sm in eine ebenfalls sehr schöne Bucht. Man liegt auf der Leeseite, hat aber über einen kleinen Isthmus die volle Brise des Passatwindes. Der Palmenstrand ist auch wie aus dem Bilderbuch.

02. 07. 08 Salt Whistle Bay - Clifton Harbour (Union Island)
Der Kühlschrank möchte wieder gefüllt werden, also gehts nach Clifton Harbour. Dies ist einer der wenigen Häfen, die an der Luvküste liegen, mitten im Hafen liegt ein Riff, aber das Wasser ist dafür schön zum schwimmen.

04. 07. 08 Clifton Harbour - Chatham Bay
Heute Abend wollen wir mit Freunden eine Geburtstagsfeier inklusive Grillen und Strandfeuer machen. Dafür haben wir uns eine traumhafte Bucht im Westen von Union Island rausgesucht. Hier führt keine Strasse hin und Einsamkeit ist garantiert.

05. 07. 08 - 06. 07. 08 Chatham Bay - Young Island (St. Vincent)
Nächsten Ziel ist wieder St. Vincent. Wir wollen uns den zweitgrößten Carnival in der Karibik nicht  entgehen lassen. Da das Fest bis in die frühen Morgenstunden gedauert hat, brechen wir erst nachmittags auf und schaffen es nur bis Bequia. Kurz vor Sonnenuntergang fällt der Anker in der Admiralty Bay.
Am nächsten Morgen geht´s dann weiter. Es sind ja nur ein paar Meilen und schon fällt wieder der Anker.
Bis Dienstag werden wir uns also in den Carnival stürzen.

07. 07. 08 - 14. 07. 08 Blue Lagoon (St. Vincent) - Admiralty Bay (Bequia)
Nachdem wir in die geschützte Blue Lagoon verholt haben, können wir unbedenklich unsere Belena alleine lassen und Vincymas in Kingstown genießen.
Am Mittwoch ist alles vorbei, unsere Ohren können sich erholen und das normale Landprogramm beginnt.
St. Vincent hat außergewöhnlich viel zu bieten. Mal von der fantastischen Landschaft abgesehen, gibt es auch schöne botanische Gärten und wir erleben die Bevölkerung als sehr, sehr freundlich.
Meistens sind wir mit öffentlichen Bussen unterwegs (meist kleine Toyota-Minivans) und kommen so eigentlich überall hin. Als wir jedoch die gesamte Luv-Küste erkunden (mit atemberaubenden Ausblicken), fahren wir per Anhalter, da hier die Busse nicht so oft fahren. Und prompt werden wir zu einem Familien-Picknick eingeladen und verbringen einen sehr schönen Tag.
Man lädt uns zu einer Wanderung zu dem Souffriere-Krater ein, aber leider passt das Wetter nicht.
Auf dem Atlantik braut sich was zusammen, was uns veranlasst, doch weiter nach Süden zu gehen. (Später wird daraus dann Hurrikan Dolly und verursacht in Texas große Schäden.)
Also geht´s erstmal Ankerauf nach Bequia. Dort wollen wir ausklarieren, da es dort um einiges einfacher ist, als in Kingstown.

15. 07. 08 - 16. 07. 08 Admiralty Bay - Calivigny Harbour (Grenada)
Am nächsten Morgen geht es gleich weiter. Wir fahren in einem Rutsch bis nach Hillsborough auf Carriacou, klarieren für Grenada ein und fahren gleich weiter in die Tyrrel Bay. Das ist eine große und geschützte Bucht und man liegt dort sehr schön.

Wir wollen aber trotzdem weiter nach Süden. Heute sollen Gewitter über Carriacou gehen und dem gehen wir lieber aus dem Weg. Wir laufen an der Luvküste von Grenada entlang und schließlich fällt der Anker in Calivigny Harbour, einem sogenannten Hurricanhole.

18. 07. 08 Calivigny Harbour - Clarke´s Court Bay
Hier liegen wir sehr geschützt und wir warten, bis die Tropical Wave über uns hinweg ist. Es ist auch kein einziges Boot um uns herum und wir genießen die Stille. Leider ist es nach der Wave aber auch sehr windstill und nach zwei Nächten wollen wir an einen anderen Ankerplatz.
Wir motoren gerademal eine Bucht weiter nach Westen und hier haben wir auch wieder klares Wasser und den kühlenden Passat um die Ohren.

21. 07. 08 Clarke´s Court Bay - Prickly Bay
Heute fahren wir wieder eine Bucht weiter nach Westen, da hier die Einkaufsmöglichkeiten sehr gut sind.

27. 07. 08 - 17. 08. 08 Prickly Bay - St. David´s Harbour
Nein, wir sind nicht verschollen, aber die Zeit hier in Grenada war sehr ausgefüllt, sodass das Schreiben des Logbuch leider etwas vernachlässigt wurde.

Grenada ist auch eine sehr schöne Insel und wir haben ausgiebig Landprogramm gemacht.
Wir sind von der Pricky Bay nach St. George´s gesegelt um in erster Linie ganz in der Nähe der Aktivitäten des hiesigen Karnevals zu sein.
Der Karneval war zwar nicht so groß wie in St. Vincent, aber mindestens genau so schön.
Wir haben mit dem Boot mittlerweile fast alle Ankerbuchten kennengelernt und sind jetzt in St. David´s Harbour um nächste Woche den Absprung nach Trinidad zu machen.
Ich lasse dann auch nicht mehr so lange auf den nächsten Eintrag im Logbuch warten.
Versprochen!

20. 08. 08 - 21. 08 08 St. David´s Harbour/Grenada - Carenage Bay Anchorage/Trinidad
Das Wetter hat nicht so ganz gepasst, aber wir wollten jetzt weiter.
Wir hatten schon am Dienstag in Grenada ausklariert und wollten ursprünglich am Dienstag abend aufbrechen, aber der Wind hat uns im Stich gelassen. Es waren 10 bis 15 Knoten aus Nordost vorausgesagt, aber es war Null Wind!
Am nächsten Tag hat es dann wieder etwas aufgebrist und wir sind dann gegen Mittag los. Am Anfang lief es recht gut, dann mussten wir etwas motoren und später in der Nacht haben wir "gebremst" um am nächsten Morgen bei Tageslicht anzukommen.
In der Nacht sind wir dann sehr weit östlich der eigentlichen Kurslinie nach Trinidad gesegelt um einer möglichen Begegnung mit venezuelanischen Piraten aus dem Weg zu gehen.
Trinidad empfing uns von oben mit vielen, vielen Pelikanen und anderen Vögeln und von unten mit einer Schule Wale.
Viele Segler hatten uns in Grenada gefragt: "Was wollt Ihr in Trinidad? Dort fährt man nur hin, wenn man was zum Arbeiten am Schiff hat."
Wir waren aber schon mal hier und wissen, dass Trinidad auch viele landschaftliche Schönheiten zu bieten hat. Es stimmt, dass das Wasser hier trüb ist von den vielen Regenfällen und den nahen Orinocomündungen. Es ist auch noch wärmer als in Grenada und auch oft windstill und regnerisch und die Luftfeuchtigkeit beträgt oft über 90 %. Auch der Ankerplatz vor Chaguaramas ist ziemlich ätzend. (Viel Dreck und Öl von der Berufsschifffahrt und wir verholen uns deshalb in die Carenage Bay Anchorage.)
Trotzdem!
In den nächsten Tagen werden wir uns dann die Schönheiten der Insel ansehen.

31. 08. 08 Carenage Bay Anchorage
Zwischenbericht Trinidad: Wir hatten für einige Tage ein Auto gemietet und haben uns vieles angesehen. Die Insel gefällt uns sehr gut. Der einzige Minuspunkt (zugegeben: ein dickes Minus) ist das Wasser. Jetzt in der Regenzeit ist es besonders trüb und manchmal kommt auch Unrat angeschwommen. Umso erstaunter waren wir, als wir einmal einen Manta ganz dicht am Boot gesehen haben.
Ansonsten viele Plus-Punkte. Landschaftlich ist es sehr schön, das Essen ist gut (wir haben hier in der einfachsten Kneipe besser gegessen, als im angeblich besten Restaurant in Grenada), die Supermärkte bieten alles, was das Herz, bzw. der Gaumen begehrt und es ist billig.
Für etwa 10 Euro haben wir zu zweit schon gut gegessen und hatten noch ein Getränk dabei, Automiete ist auch nur 10 Euro am Tag und der Liter Diesel kostet 15 Eurocent.
Wir werden also noch einige Zeit hierbleiben, bevor es wieder weiter geht.

02. 09. 08 - 23. 09. 08 Carenage Bay Anchorage - Maracas Bay
Heute ist die letzte Nacht in Trinidad. Wir haben es ganz schön lange hier ausgehalten, obwohl wir keine Arbeiten am Boot haben machen lassen. Aber wir haben uns Trinidad angeschaut, zu Lande und auch zu Wasser. Wir hatten mehrmals ein Auto gemietet und haben auch mit Belena fast alle Ankerplätze kennengelernt. Neben der sehr geschäftigen Chaguaramas Bucht gibt es hier auch sehr einsame Buchten, wo man ausser den Brüllaffen keine Geräusche hört. Wir sind nach Chacachacare gesegelt, waren auf Monos Island, in der Scotland Bay und jetzt sind wir im Norden Trinidads. Von hier geht es morgen nach Tobago.

24. 09. 08 Maracas Bay - Store Bay/Tobago
Gleich morgens hatten wir guten Wind und sind mit Rauschefahrt und mal wieder Delphinbegleitung nach Tobago. Mittags waren wir schon da und sind gleich ins sehr viel klarere Wasser gesprungen. Danach gings zum Anmelden in die Hauptstadt der Insel, Scarborough. Obwohl Trinidad und Tobago ein Staat sind, bestehen die Behörden darauf, dass man sich hier nochmal extra anmeldet.
Was soll´s! Die Insel ist wunderschön und wir freuen uns schon, sie zu erkunden.

29. 09. 2008 -  30. 09. 2008 Storebay - Plymouth
Wir haben es mal wieder an einem Ankerplatz eine ganze Weile ausgehalten. Storebay ist touristisch erschlossen und hat dadurch auch einige Vorteile. Es gibt Autovermietungen ohne Ende, die Versorgungslage ist gut und man hat gute öffentliche Verkehrsanbindung. Wir haben das auch ausgiebig genutzt und mit einem Mietwagen die ganze Insel erkundet. Die Insel ist klein, überschaubar und sehr idyllisch mit freundlichen Menschen und schöner Landschaft. Es fielen durchaus die Worte: "Hier könnte man sich niederlassen."
Nun, daran denken wir nicht wirklich und wir erkunden denn auch noch andere Buchten, auch die schöne Englishman´s Bay. Als Schwell aus Norden angesagt ist, ankern wir schließlich vor Plymouth, da wir dort sehr geschützt hinter einem Riff liegen.

03.10.08 Plymouth - St. David´s Harbour/Grenada
Termine, Termine... Ja, die gibt es auch hier im Paradies. Da wir Mitte Oktober einen Termin in Curacao haben, müssen wir unsere Zeit hier in Tobago leider einschränken. Aber wir werden mit Sicherheit wiederkommen.

Gestern haben wir ausklariert und hätten eigentlich schon gestern lossegeln sollen, aber wir wollten erst heute morgen im ersten Licht ankerauf gehen. Mit unserer schnellen Belena sind 75 sm ja ein lockerer Tagestörn.
Leider waren dann aber die Bedingungen nicht zum besten. Erst war kein Wind, dann Gewitter und später hatten wir soviel Wind, dass wir im 3.Reff 16 kn liefen. Dann hat Benno alle Segel weggenommen und nur mit dem Mast sind wir mit über 9 kn dahin gerauscht. Kurz vor St. David´s Harbour haben wir noch überlegt, ob es bei diesen Bedingungen möglich ist, dort einzulaufen. Aber es hat geklappt! Am frühen Nachmittag fällt der Anker in St. David´s Harbour.

07. 10. 08 -  10. 10. 08 St. David´s Harbour - Kralendijk/Bonaire
Nach wenigen Tagen geht es wieder weiter. Aber auch diese Insel werden wir wieder besuchen.
Während des Trips hatten wir wieder alle möglichen Wetterbedingungen. Das erste Drittel nach Bonaire konnten wir noch schön mit Spi bei Leichtwind segeln, dann einen Tag lang Hoch am Wind gegen 20 kn scheinbaren Wind aus SW und später aus W !!! (Relativ selten hier in der Karibik!) Danach war Motorsegeln angesagt. Einmal rammten wir einen dicken Baumstamm, hatten aber zum Glück kein Loch im Rumpf. In Bonaire waren wir in Divers Paradise. Damit es alle kapieren, steht das auch auf jedem Auto-Nummernschild. Einige Tauchgänge waren hier natürlich obligatorisch. Das Wasser ist so unglaublich klar und die Unterwasser-Landschaft fantastisch, voller Korallen aller Art und sehr fischreich. Lange können wir leider nicht bleiben, aber auch Bonaire steht auf unserer Wiederholungsliste!

13. 10. 08 Kralendijk - Spaanse Water/Curacao
Leider mussten wir heute schon nach Curacao aufbrechen und das war auch gut so, da es seitdem sehr stark aus Südwest weht. Grund dafür ist ein tropischer Sturm, der sich später auch zu einem ausgewachsenen Hurrikan entwickelt hat (Omar). Am 14. 10. sorgte Omar schon dafür, dass sämtliche Stege und auch sonstiges auf Bonaire und auch auf Curacao auf der Westseite zu Bruch gingen. Wir liegen sehr geschützt in einer natürlichen Lagune und kriegen bis zu 45 kn Wind von den Ausläufern des Hurrikans mit. Jetzt hoffen wir, dass Omar schnell von hier wegzieht und nicht nochmal, entgegen der Vorhersage, seinen Kurs in unsere Richtung ändert.
Curacao galt lange Zeit als die hässliche Industrie-Schwester der schönen Insel Bonaire, aber das hat sich mittlerweile sehr gewandelt. Die Insel bietet sehr viel und wir werden uns in der nächsten Zeit hier etwas umschauen.

02. 11. 08 Spaanse Water - Boca Santa Krus
Unsere Zeit auf Curacao geht nun auch zu Ende. Wir haben gestern schon ausklariert und fahren heute noch in eine Bucht im Norden, wo wir einen guten Absprung nach Aruba haben.
So wie immer, haben wir uns die Insel gründlich angesehen. Bei der Frage, ob Curacao auf unsere Wiederholungsliste kommt, sind Benno und ich verschiedener Meinung. Benno ist mehr ein Fan von den grünen Dschungelinseln und ihm ist Curacao zu karg. Aber mir gefällt das Wasser hier sehr gut. Tauchen und Schnorcheln sind hier genauso gut wie auf Bonaire. Kein Wunder, die ABC-Inseln haben ja alle einen ähnlichen geologischen Aufbau.
Ein wichtiges Argument für einen weiteren Besuch sind natürlich die Supermärkte. Sie sind sogar noch besser als die in Martinique, da Curacao der Umschlagplatz für die ganze Karibik ist. Außerdem wohnen hier viele Nationen, die ihren jeweiligen Geschmack befriedigt haben wollen.
Also mal sehen, was die weitere Zukunft bringt. Morgen geht es erstmal nach Aruba.

03. 11. 08 Boca Sta. Krus - Oranjestad/Aruba
Ganz, ganz früh gehen wir heute Ankerauf, denn wir wollen auch früh in Aruba sein. Leider schläft der Wind noch und wir müssen erstmal motoren, aber dann gleiten wir schön mit achterlichem Wind unter Passatsegeln nach Aruba.
Beim Einklarieren werden wir wie die Großschifffahrt behandelt. Es kommen wenig Segelboote hier an und man ist noch nicht auf dieses Klientel eingestellt. Wir legen am Cruiseship Kai an und dann kommen die Beamten von Immigration und Customs an Bord. Alle sind sehr freundlich und wünschen uns nach Abschluss aller Formalitäten einen schönen Aufenthalt auf Aruba.

03. 11. 08 - 09. 11. 08 Orangestad - Surfside Beach - Seco di Coco - Druif Bay - Boca Catalinda  - Surfside Beach
Einige Ankerplätze haben wir kennengelernt und hatten dort auch eine schöne Zeit, inklusive Tauchen. Auch landmäßig haben wir uns natürlich umgesehen. War an einem Tag erledigt, die Insel ist ja nicht groß.
Aruba ist touristisch mittlerweile gut erschlossen, was Vor- aber auch Nachteile hat.
Wir haben uns jedenfalls entschlossen, wieder weiterzusegeln. Morgen geht´s wieder weiter nach Westen!

10. 11. 08 - 13. 11. 08 Surfside Beach - Cartagena/Kolumbien
Der ganze Vormittag ging drauf, bis wir endlich ausklariert hatten. Dann ging´s endlich los! Es war wenig Wind und wir hatten den Blister gesetzt. Der stand dann bis zum nächsten Tag.
Es war sehr ungewöhnlich, dass wir diese Wetterbedingungen hatten. Die Passage von den ABC - Inseln nach Cartagena hat den Ruf, die schlechtesten Wetterbedingungen in der Karibik zu haben. Sie zählt zu den 5 gefährlichsten Passagen in der ganzen Welt. Und wir konnten mit Blister segeln! Zwischendrin noch Delfine, es war einfach schönes Segeln.
Die Wellen waren allerdings schon verhältnismäßig hoch, obwohl wir wenig Wind hatten.
Später hatten wir dann aber doch zuviel Wind für den Blister. Wir wechselten zwischen Passatbesegelung (Schmetterling mit zwei Genuas gesetzt) und hatten auch mal zwischendrin das Groß gesetzt. In der letzten Nacht hat dann der Wind noch zugelegt und wir mussten wieder "bremsen", um nicht im Dunkeln in Cartagena anzukommen. So waren 3 Nachtfahrten erforderlich. Bei mehr Wind hätte es Belena locker mit nur 2 Nachtfahrten für die knapp 400 Meilen gepackt, aber auch so sind wir ausgeruht in Cartagena angekommen.

13. 11. 08 - 26. 11.08 Cartagena
Cartagena ist eine faszinierende Stadt! Wenn man Cartagena anläuft, denkt man allerdings weniger an eine 500 Jahre alte Stadt, sondern eher an eine Stadt wie etwa New York. Es empfangen einen Hochhäuser und die alten Gebäude sind erstmal nur schwer auszumachen.
Bei unserer Ankunft, und auch noch die folgenden Tage, waren die Kolumbianer am feiern. Am 11. November war Unabhängigkeitstag und am darauf folgenden Wochenende wurde unter den Landesschönheiten Miss Columbia gewählt. Die Ladies wurden mit Ruderbooten durch den ganzen Hafen gefahren und alles, was ein Boot hatte, war unterwegs. Chaos pur, aber tolle Stimmung!
Dann war natürlich das Erkunden der Stadt angesagt. Die ersten Tage haben wir das "touristische Programm" zu zweit gemacht, aber dann haben wir uns getrennt. Benno war auf der Suche nach Edelstahlteilen, Keilriemen, Impeller, usw. und ich habe ausgiebig die Stadt genossen mit erweitertem Sightseeing, Shopping und natürlich dem Leerkaufen von Supermärkten. :-) Die Restaurants sind auch nicht zu verachten.
Jetzt wollen wir aber wieder auf klarem, schönen Wasser ankern und morgen geht es wieder weiter zu den Islas del Rosario.

27. 11. 08 Cartagena - Isla Grande/Islas del Rosario
Aus einer Woche sind also doch leicht zwei geworden, aber heute Morgen ging es endlich los! Allerdings musste der Anker  erst gründlich geschrubbt werden. Es hatte sich einiges an Bewuchs angesiedelt. Der Wind hätte ruhig etwas mehr blasen können, so mussten wir teilweise den Motor mitlaufen lassen, aber es war trotzdem eine schöne Fahrt.
Jetzt liegen wir an einem idyllischen Ankerplatz und es geht erstmal ins Wasser....

28. 11. 08 - 01. 12. 08 Islas del Rosario
Die Inseln sind wirklich idyllisch. Eine schöne Abwechslung nach der Stadt. Das Wasser ist sehr klar und fischreich. Die ganze Inselgruppe ist ein Nationalpark. Hier wohnen nur ein paar Fischer, die Fische und Lobster anbieten und ansonsten ist es sehr geruhsam. Das heißt, es gibt auch nicht allzu viel zu berichten.
Aber doch, es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Benno das ganze Unterwasserschiff vom dichten Bewuchs befreit hat. Unser Dasein besteht also nicht nur aus Nichtstun, wie Ihr alle glaubt :-)

02. 12. 08 Islas del Rosario - Cartagena
Den Aufenthalt auf den Rosarios wollen wir nicht endlos ausdehnen, da uns ja noch der Sprung nach Norden bevorsteht. Den ursprünglichen Plan, auf die San Blas Inseln in Panama zu fahren, haben wir schon geändert. Die Wetterbedingungen haben einfach nicht gepasst. Die Inseln bei Regen und Gewittern wollten wir uns dann doch lieber ersparen.
Bevor also der Nordostpassat kräftig weht, wollen wir wieder zurück nach Cartagena.
Dann schlägt auch wieder Murphy´s Law zu: Nachdem wir hoch am Wind von Cartagena zu den Rosarios gesegelt sind, segeln wir auch wieder hoch am Wind nach Cartagena zurück. Aber der Wind weht relativ schwach und so wird es doch noch ein angenehmer Törn.
 

03. 12. 08 - 05. 12. 08 Cartagena
Es geht ans Abschiednehmen von Cartagena. Die letzten Tage in der Stadt sind mit Einkaufen, Sightseeing und dem Klarmachen von Belena für die weitere Fahrt bestimmt.
Wir melden bei unserem Agenten das Ausklarieren an, das geht übrigens nur mit Agent und dauert mindestens 2 Tage. Am Samstagmorgen wollen wir entlang der kolumbianischen Küste nach Nordosten um Luv zu gewinnen für den Törn nach Norden. Der Wetterbericht sagt für die nächsten zwei Tage wenig Wind voraus und so erwarten wir ein angenehmeres "Segeln gegenan". Etwas östlich von Sta. Marta wollen wir dann auf ein weiteres Wetterfenster warten, um mit möglichst günstigen Bedingungen nach Jamaika laufen zu können und von dort nach Kuba.

06. 12. 08 Cartagena - Punta Morro Hermoso
Nachdem wir uns ordnungsgemäß bei der Coast Guard und bei Port Control abgemeldet haben, verlassen wir Cartagena. Leider kommt der Wind ziemlich auf die Nase. Wir setzen zwar Segel, müssen aber den Motor mitlaufen lassen. Es war die letzten Tage nicht sehr windig und die See steht zum Glück nicht hoch.
Nachmittags legt der Wind wie immer zu und wir müssen jetzt beide Motoren mitlaufen lassen um unser Tagesziel noch im Hellen zu erreichen. Am Ankerplatz haben wir abends immer noch 30 kn Wind, obwohl der Wetterbericht ca. 10 kn gemeldet hatte!

07. 12. 08 - 08. 12. 08 Punta Morro Hermoso - San Blas Inseln/Panama
Überraschung! Wir sind in Panama.
In der Nacht nimmt der Wind weiter zu, anstatt abzunehmen, wie der Wetterbericht vorausgesagt hat. Am Morgen weht es weiterhin kräftig, wo doch sonst morgens meistens wenig Wind ist. Im laufe des Tages wird also der Wind weiter zunehmen und die Wellen auch. Die haben es ja hier vor der kolumbianischen Küste sowieso in sich. Viele Segler sagen, dass sie hier die schlimmsten Seebedingungen in ihrem Seglerleben hatten.
Wir wollen aber so schnell nicht aufgeben und motoren erstmal weiter Richtung Nordosten. Bald müssen wir aber einsehen, dass das wenig Sinn macht. Der Winter-Passat hat sich jetzt doch schon etabliert und es ist nicht abzusehen, wann er wieder schwächer wird. Die Wettervoraussage war mal wieder falsch.
So entscheiden wir uns, doch noch nach Panama zu segeln. Das Wasser ist hier vor der kolumbianischen Küste noch sehr lange flach und die Wellen sind sehr hoch, aber sie kommen jetzt von achtern. Jedes Mal, wenn man denkt, dass gleich eine Welle einsteigt, wird Belena einfach angehoben und die Welle geht drunter durch. Manchmal surfen wir auch eine Weile auf der Welle und erreichen Spitzengeschwindigkeiten.
Wir haben also eine schnelle Reise, allerdings mit Schrecksekunden am frühen Morgen. Gerade noch rechtzeitig sehen wir einen riesigen Baumstamm und können gerade noch ausweichen. In der Dunkelheit hätten wir keine Chance gehabt!
Es folgen noch weitere Baumstämme, aber wir können ausweichen und schließlich fällt der Anker nach nur einer Nachtfahrt für knapp ... sm am nächsten Morgen vor Tiadup, einer der San Blas Inseln. Wir haben also eine schnelle Reise, allerdings mit Schrecksekunden am frühen Morgen. Gerade noch rechtzeitig sehen wir einen riesigen Baumstamm und können gerade noch ausweichen. In der Dunkelheit hätten wir keine Chance gehabt! Es folgen noch weitere Baumstämme, aber wir können ausweichen und schließlich fällt der Anker nach nur einer Nachtfahrt für knapp 245 sm am nächsten Morgen vor Tiadup, einer der San Blas Inseln.

ab 09. 12. 08  San Blas Inseln
Bis jetzt haben wir nur einen kleinen Teil der San Blas Inseln kennengelernt, aber es gefällt uns hier sehr gut und wir freuen uns schon auf die Erkundung vieler weiterer Inseln in den nächsten Wochen. Achtet auf die Eintragungen im Kursbuch! Wir geben immer gleich die neueste Position an.
Die meisten Inseln sind hier unbewohnt und erinnern von der Landschaft ein wenig an die Malediven. Sandflecken im Meer mit ein paar Palmen drauf und türkisblauem Wasser drumrum.
Ansonsten wohnen hier die Kuna Indianer. Sie verwalten die Inseln unabhängig von der Regierung in Panama City. Man hat sich mittlerweile auch auf die wenigen Besucher hier eingestellt, die hauptsächlich aus Seglern bestehen. Fast jeden Tag kommen die Kuna Indianer mit Einbaumbooten vorbei, die Langusten oder sonstiges aus dem Meer anbieten, aber auch Gemüse oder andere benötigte Dinge. Natürlich auch Molas, den mittlerweile sehr gefragten Handarbeiten der Kuna Frauen.
Nein, wir essen nicht jeden Tag Langusten (obwohl die Versuchung groß ist). Es gibt genügend Abwechslung mit Krabben, Fischen und unsere Tiefkühltruhe hat auch noch einiges an südamerikanischen Steaks und Rinderfilets an Bord.
Es geht uns also gut und wir hoffen das auch von Euch, den Lesern unserer Homepage.
Hier auf den Inseln gibt es kein Internet und nur Dank unserm tollen Webmaster, können wir weiterhin unsere Homepage mit Infos füttern.
Wir werden uns wohl nicht mehr bis nächstes Jahr melden und wir wünschen hiermit auch allen  Lesern unserer Homepage ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.